Unsere Geschichte

1975 begann Brigitte Sommer intensiver nach Gott zu suchen, Jahre nachdem sie als 15-jähriges Mädchen mit einer Freikirche im Sängerwald in Berührung gekommen war. Zu der Zeit, Erwin und sie waren schon verheiratet, begann Brigitte die Bibel intensiver mit einer Freundin zu studieren. Abends erzählte sie ihrem Mann von den Treffen und las mit ihm gemeinsam in der Bibel. Mit ihren vielen offenen Fragen wandte sich Brigitte an ihre Schwester, die in der FCG Sängerwald eine geistliche Heimat gefunden hatte. Sie tauschte sich auch mit ihr über Glaubensfragen aus, besprach Bibeltexte und erhielt ihre Unterstützung. Mit ihrem Ehemann studierte sie nun alleine die Bibel.

Eines Tages wurde Brigitte vom Heiligen Geist überführt und erkannte ihre Schuld vor Gott. Im Gebet schrie sie in derselben Nacht zu Gott und empfing Vergebung! Erwin hielt sich eigentlich für einen anständigen Menschen und Brigittes Sündenbekenntnis für übertrieben; außerdem hatte er Probleme, zu glauben, dass Gott sich für jeden Einzelnen persönlich interessiert. Doch die Veränderung in Brigittes Wesen schon in der ersten Woche nach ihrer Lebensübergabe sowie das hartnäckige Werben des Heiligen Geistes machten jeden Widerstand zwecklos. 10 Tage nach seiner Frau übergab auch Erwin (in einer Baubude) an seinem Geburtstag sein Leben dem Herrn Jesus!

Am selben Tag kam Pastor Werner Geiger das Ehepaar Sommer besuchen. Das war 1976. Hier liegen die ersten Anfänge der Gemeinde. Wegen der langen Fahrtstrecke vom Sängerwald stellte er den Kontakt zu Bruder Emil Krohn her. Mit einigen jungen Leuten besuchte Pastor Krohn Familie Sommer und formte einen Hauskreis.

Zu dieser Zeit vermietete Familie Sommer ein Zimmer an einen Herrn Winter und dessen Freundin. Beeindruckt von dem Lebenszeugnis der Sommers, fingen sie ebenfalls an in der Bibel zu lesen. Es kam zu Gesprächen über den Glauben und so wurden Karin und Pepi Winter zum Herrn geführt. Sie trafen eine Entscheidung für Jesus und diese Haus- und Glaubensgemeinschaft wurde zur Keimzelle der zukünftigen Gemeinde.

Gleichzeitig wurde dann noch ein Ehepaar dieser Gemeinschaft zugeführt – Martraud und Wolfgang Schmalz. Voller Eifer erzählten sie von ihrem Glauben und evangelisierten zu sechst in der Fußgängerzone von Regensburg. Die kleine Gemeinde begann zu wachsen.

Bald schon kamen 10 – 20 Leute zusammen. Sie suchten nach einer geeigneten Unterkunft, die sie in der Hemauer Straße fanden. Der Saal war klein und die Einrichtung provisorisch, doch sie waren brennend im Herrn und arbeiteten für sein Reich – und Gott tat immer mehr Menschen hinzu.

1978 gilt als das Jahr, in dem die FCG Regensburg offiziell gegründet wurde, nachdem sie 1975 im Herzen von Brigitte und Erwin Sommer unmerklich begonnen hatte.